Hallo, ich bin Liss ...


Ich lebe mit meinem Mann und unserem Hund Shadow in Mieming in Tirol und gebe in meiner urspirituellen Kräuterschule „Natur Verstehen Lernen“ mein Wissen weiter. In meinen Kursen geht es darum, Pflanzen sicher zu bestimmen, ihre Anwendung zu verstehen und ihnen gleichzeitig als lebendige Wesen zu begegnen.

Wo alles begann ...

Ich bin in Reith bei Seefeld zwischen Wäldern, Bächen und Bergen aufgewachsen. Schon als Kind war ich mit meiner Familie viel draußen unterwegs. Ich baute Schaukeln aus Ästen, sammelte Pilze, rutschte über nasse Wiesen und streifte stundenlang durch die Natur. Später zog es mich auch als Jugendliche immer wieder in den Wald. Während andere ausgingen, lag ich in Astgabeln, schrieb Gedichte und begann, meine Umgebung bewusster wahrzunehmen.
Ich erkannte Wetterveränderungen an Wind und Wolken, sah dem Boden an, was dort wachsen könnte und beobachtete, wie sich alles im Rhythmus der Jahreszeiten wandelte. Die Natur war für mich immer schon Heimat, Spielplatz und sicherer Hafen.




Die liebe Schule ...

Nach meiner Schulzeit an einer land- und forstwirtschaftlichen Schule und meinem Pädagogikstudium arbeitete ich einige Jahre lang als Lehrerin. Doch was ich auch tat, es zog mich immer wieder zurück in die Natur und vor allem zu den Pflanzen.

Dem Ruf folgend absolvierte ich also eine zweijährige Ausbildung zur FNL-Kräuterexpertin und und später auch die Schule für Heil- und Wurzelwissen bei Susanne Patzleiner. Mein Wissen über Botanik, Inhaltsstoffe und Anwendungsmöglichkeiten wuchs dadurch enorm. Doch je mehr ich mich mit der wissenschaftlichen Sicht auf Natur und deren Pflanzen beschäftigte, desto deutlicher wurde mir bewusst, dass etwas Wesentliches fehlte.

Die Wende ...

Durch einige sehr merkwürdige Zufälle stieß ich dann 2018 auf Dalila und auf "Raven Miru", ihre Schule für Schamanismus. Ich startete meine erste schamanische Ausbildung und mein Zugang zur Natur änderte sich innerhalb eines Jahres grundlegend. Ich begann, Pflanzen nicht mehr nur als Träger von Wirkstoffen zu sehen, sondern als eigenständige Lebewesen. Jede von ihnen mit eigenen Gaben, Geschichten und einer ganz eigenen Art, mit uns in Beziehung zu treten.



zu Raven Miru

Und heute?

Heute verbinde ich das alles. Das fundierte Pflanzenwissen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Abläufe in der Natur und das heutige Verständnis von der Wirkung verschiedener Inhaltsstoffe auf den menschlichen Körper mit dem achtsamen und respektvollen schamanischen Zugang zur Natur. Wissenschaft und Schamanismus schließen sich nicht gegenseitig aus, sie ergänzen einander. Gemeinsam bereiten sie den Weg, die Natur mit all ihren Facetten wirklich verstehen zu lernen.

Die Magie der Sprache ...

Zusammen mit meiner Liebe zur Natur entwickelte sich in mir schon früh der Wunsch zu schreiben. So entstanden in meiner frühen Jugend bereits meine ersten Gedichte und nur wenig später auch die Naturmärchen.

Bis heute hat sich meine Freude am geschriebenen Wort nicht verloren.

In Form von Reimen und Geschichten ist es mir möglich, meine eigene Wahrnehmung und mein Verständnis von Wald und Wiese in eine Form zu bringen, welche nicht nur den Verstand anregt, sondern vorallem das Herz berührt und den Menschen hilft, Natur auf einer neuen, für viele bis dahin unbekannten Ebene zu erfahren.


2025 erschien so mein erster Gedichteband „Jenseits des Horizonts“ welcher in allen Buchhandlungen und auch online erhältlich ist.

Meine Märchen, welche bis jetzt noch nicht in gedruckter Form verfügbar sind, können in den speziellen Märchenwanderungen erlebt werden.




Gedichteband entdecken

Warum ich mein Wissen weitergebe ...

Viele Menschen haben heute den Bezug zur Natur weitgehend verloren, obwohl sie direkt vor unserer Haustür beginnt. Wir wandern, führen unsere Hunde aus oder sammeln Pilze und Hollunderblüten ohne jemals wirklich in den Wald oder die Wiesen einzutauchen. Mit Angeboten wie Waldbaden, Naturyoga oder herkömmlichen Kräuterausbildungen versuchen wir, den verlorenen und doch ersehnten Kontakt zu unserer lebenden Umwelt wieder herzustellen. Meist ohne Erfolg.


Ich möchte helfen, diesen Zugang wieder zu finden, so wie auch ich einst Hilfe dabei hatte. Durch die Vermittlung von Wissen, durch eigenes Erleben und durch eine neue, achtsame Art des Hinschauens helfe ich, diese Türe zu öffnen.

Denn wenn wir beginnen, die Natur wirklich wahrzunehmen, verändert sich etwas.
Sie wird wieder lebendig, vertraut und wer weiß, für manche vielleicht sogar wieder ein Stück weit zuhause.